Philosophie der Kunst im Denken der Frühen Neuzeit

Themenblock der Nachmittagsakademie Kunst- & Kulturgeschichte und spezial

Ein entscheidender Faktor der frühen Renaissance sind Reflexionen auf die Kunst und den Kunstschaffenden. An vorderer Stelle steht der universal arbeitende Giovanni Battista Alberti (1404-1474). Als Baumeister und bildender Künstler befasst er sich vor praktischem Hintergrund mit einer Theorie der Künste in seinen Schriften „Das Standbild“, „Die Malkunst“, „Grundlagen der Malerei“. Entscheidend sind gerade auch bei ihm der Durchbruch und die Legitimation der Zentralperspektive und damit einer neuen Ordnung des Bildes. Durch die Zentralperspektive als „symbolischer Form“ nach Erwin Panofsky wird das Gemälde zum Spiegel eines neuen Weltbildes.
Der Platonismus der Renaissance um Marsilius Ficinus verhalf dem Begriff und dem Gedanken der „Idea“ und ihrer geradezu physischen Gegenwart im Schönen zu einem neuen Höhenflug. Engen Kontakt zur Malerei besaß als Theologe und Philosoph Nicolaus Cusanus (1401-1464). Wichtige Gedanken zur Kunst vor allem aus der Erfahrung der niederländischen Malerei finden sich in dessen Schrift „De visione Dei“. Schließlich steht Albrecht Dürer (1471-1528) mit seinen theoretischen Abhandlungen ganz in der Tradition des seit dem 15. Jh. beginnenden neuen Durchdenkens des kreativen künstlerischen Tuns.


4 Nachmittage, 26.11.2021 - 17.12.2021
Freitag, wöchentlich, 15:00 - 17:00 Uhr
4 Termin(e)
Ph4008
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