Das Schwarze Meer in der Antike

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Im Verlauf der so genannten Großen Griechischen Kolonisation wurden zwischen dem 8. und 5. Jh. v. Chr. nicht nur entlang der westlichen Mittelmeerküsten, sondern auch am Schwarzen Meer zahlreiche Tochterstädte angelegt. Als Handelsstützpunkte spielten sie beim Austausch von Waren, Wissen und Traditionen eine wichtige Rolle, im Westen betraf dies die diversen lokal ansässigen Bevölkerungsstämme des italisch/sizilischen Raumes, im Osten vor allem die den Griechen wesentlich weniger vertrauten Völker der Thraker, Skythen oder Geten. Ebendort entstand im späten 6. Jh. auch das sogenannte "Pfeilgeld" - Pfeilspitzen, die als Kleinbarren wohl in der Funktion von Geld gebraucht wurden.
Prof. Dr. Richard Posamentir lehrt und forscht am Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Interdisziplinäre Analyse kultureller Kontakte in den Randzonen v. a. der griechischen Antike.
Bild: Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana


1 Abend, 12.07.2021
1 Termin(e)
Prof. Dr. Richard Posamentir
Kg2125
Haus der Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen, Saal, EG

♿ barrierefreier Zugang
Teilnehmergebühr Festbetrag:
8,00



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Institut für Klassische Archäologie
Schloss Hohentübingen

Mo 12.07.21
19:30 – 21:00 Uhr
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