Jüdisches Leben in südwestdeutschen Reichsstädten im Mittelalter

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Anhand ausgewählter Beispiele wird die Geschichte der jüdischen Minderheit und der wechselhaften christlich-jüdischen Beziehungen seit dem frühen 13. Jahrhundert untersucht.
 
Nach einem Überblick zu Siedlungsgeschichte und innerjüdischer Regionalorganisation werden die Hintergründe der flächendeckenden Verfolgungen zur Zeit des Schwarzen Todes (1348/51) betrachtet.
 
Die einschneidenden Judenschuldentilgungen König Wenzels, die zunächst die Reichsstädte begünstigten, führten zu größeren Migrationsbewegungen innerhalb des deutschen Südwestens und teilweise bis nach Norditalien. Den inhaltlichen Schlusspunkt stellt die Vertreibung aus den Reichsstädten am Vorabend der Reformation um 1500 dar.
 
David Schnur promovierte in Trier zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Juden in Frankfurt a. M. und der Wetterau, eine mehrfach preisgekrönte Arbeit. Bis Frühjahr 2021 Leiter des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd, fungiert er inzwischen als stellvertretender Leiter des Landesarchivs Saarbücken.
Kooperation mit dem Reutlinger Geschichtsverein.

1 Abend, 16.06.2021
Mittwoch, 20:00 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
Dr. David Schnur
Dr. Roland Deigendesch
Ge3045Q
Online-Kurs

6,00
(ermäßigt: 3,00 €)


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