Repression und Verfolgung von Homosexuellen in Württemberg

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Im Zuge der Reichsgründung 1871 wird in Württemberg der Strafrechtsparagraf 175 eingeführt. Er kriminalisiert männliche Homosexualität, oft auch diejenigen, die heute als Transgender bezeichnet werden.

Der Paragraf bestimmt über 120 Jahre lang die Lebenswelten vieler Menschen: 1935 von den Nationalsozialisten verschärft, wird er erst 1994 abgeschafft.

Der Referent gibt einen Überblick über die Wirkungsgeschichte des Paragrafen im NS- und Nachkriegsdeutschland und stellt Biografien von Betroffenen mit Reutlingen-Bezug vor.

Karl-Heinz Steinle arbeitet als Historiker für die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in Berlin und die Forschungsprojekte „Lebenswelten, Repression und Verfolgung von LSBTTIQ in Baden und Württemberg im Nationalsozialismus und der Bundesrepublik“ der Universität Stuttgart sowie „Queer durch Tübingen“ des Stadtarchivs Tübingen.

1 Abend, 25.01.2021
1 Termin(e)
Karl-Heinz Steinle
Ge2110Q
Online-Kurs

6,00
(erm. 3,00 €)


Belegung: 
 (Plätze frei)

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