Begegnungen, die berühren – Die Zittauer Fastentücher und ihr Umfeld

Die VIA SACRA durch das Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien


Die Schau, die bis zum 12. Mai 2019 zu sehen sein wird, informiert über die VIA SACRA im Grenzraum Oberlausitz (D), Nordböhmen (CZ) und Niederschlesien (PL) sowie die berühmten Zittauer Fastentücher, wo die Idee zu dieser spirituellen Reiseroute vor mehr als zwölf Jahren entstanden ist. Die zuletzt in St. Marien in Frankfurt (Oder) präsentierte Schau war bereits an vielen Orten Europas zu sehen, so zum Beispiel in Brüssel, Turin, Rom, Pistoia, Berlin, Dresden, Essen, Würzburg, Prag, Liberec/Reichenberg, Jablonec n.N./Gablonz, Wrocław/Breslau, Jelenia Góra/Hirschberg und Krzeszów/Grüssau. Sie reiste nach Holland zur Herrnhuter Brüdergemeine in Zeist und nach Naarden ins Comenius-Museum. Sogar im Heiligen Land konnte sie gezeigt werden, so in der evangelischen Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg und in der katholischen Dormitio Abtei auf dem Zionsberg in Jerusalem sowie im Kibbuz Yad Hashmona in Judäa.
„Highlights“ der Exposition bilden wertvolle verkleinerte Kopien des Großen und des Kleinen Zittauer Fastentuches von 1472 und 1573. Das 56 Quadratmeter große Tuch erzählt in 90 Bildern die Geschichte Gottes mit den Menschen. Das immerhin auch 15 Quadratmeter messende Kleine Zittauer Fastentuch zeigt die Kreuzigung Jesu, die von mehr als 30 Leidenswerkzeugen (arma christi) umrahmt ist. Die beiden originalen Leinentücher, Meisterwerke der Gotik und der Renaissance, sind einzigartig in Deutschland und besitzen Weltgeltung. Speziell geschützt, werden sie in den Städtischen Museen Zittau präsentiert.
14 Informationstafeln und mehr als 30 großformatige Fotografien stellen die Pilger- und Kulturroute „Via Sacra“ vor. Seit 2005 verbindet die rund 550 Kilometer lange Wegstrecke mehr als 20 sakrale Bauwerke und Kunstschätze von europäischem Rang. Stationen sind neben Zittau, der Stadt der Fastentücher zum Beispiel auch der Bautzener Petridom als älteste und größte Simultankirche Deutschlands, die Zisterzienserinnenklöster St. Marienstern und St. Marienthal, die Brüderunität Herrnhut, die Kirche Wang im polnischen Karpacz/Krummhübel oder die Grabstätte Albrechts von Valdstejn (Wallenstein) in der St. Annen Kapelle im tschechischen Mnichovo Hradiště/Münchengrätz.
Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Volkshochschule Reutlingen, der Städtischen Museen Zittau und des Vereins Zittauer Fastentücher e.V.. Sie macht die Besucher auf Kostbarkeiten von europäischem Rang in dem alten Kulturraum rechts und links der Lausitzer Neiße aufmerksam, der für viele Menschen noch immer terra inkognita - unbekanntes Land - ist.

Vernissage: Fr, 29.03.2019, 19:00 im Saal


Die Ausstellung ist zu sehen vom 29.03.-11.05.2019 im Haus der Volkshochschule, 2.OG, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen.

Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 8:00-21:00 (in den Schulferien bis 18:00), Sa, 8:00-13:00
Eintritt frei

Vernissage 29.03.2019, 19:00 im Saal

35 Tage, 29.03.2019 - 11.05.2019
Freitag, 08:00 - 21:00 Uhr
Samstag, 08:00 - 13:00 Uhr
Montag, 08:00 - 21:00 Uhr
Dienstag, 08:00 - 21:00 Uhr
Mittwoch, 08:00 - 21:00 Uhr
Donnerstag, 08:00 - 21:00 Uhr
35 Termin(e)
Patrick Queisser
Au0060
Haus der Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen, 1. OG




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Spendhausstraße 6
72764 Reutlingen

Tel.: 07121 336-0
Fax: 07121 336-222
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