100 Jahre Reutlinger Volksbildungsthemen

100 Jahre Reutlinger Volksbildungsthema: "Die Gedanken des Altertums, des Mittelalters und der Neuzeit über den Staat"



100 Jahre Reutlinger Volksbildungsthema
Zum Jubiläum haben wir eine kleine Reihe von Themenabenden zusammen gestellt, die sich auf Seminarveranstaltungen im ersten, im Stadtarchiv Reutlingen auffindbaren,  Volksbildungsprogramm von 1919 beziehen: Gehen Sie auf eine Bildungs-Entdeckungsreise, die die Sicht von damals und heute thematisiert!

Rund um den 1. Weltkrieg 1914-1918, die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, wurden die ersten Volkshochschulen ins Leben gerufen. Wenig später wurde auch die Institution Volkshochschule in der Verfassung der Weimarer Republik in Art. 148 verankert. Der Grundgedanke war die Vermittlung von Wissen und Bildung an ein breites Publikum, um gerade solchen Desastern der politischen und sozialen Systeme wie dem verheerenden, vorangegangenen Weltkrieg vorzubeugen, Bewusstsein zu bilden, kritisches Denkens zu fördern. Mit dem Spätherbst des Jahres 1918 endet in Deutschland auch die Monarchie als Staatsform.
Die Aufgabe der Bildung einer neuen tragfähigen Staatsform und ihrer Akzeptanz in der Bevölkerung verlangte einen rückblickenden Überblick auf Staatsformen der Vergangenheit, vor allem eine Auseinandersetzung mit der Philosophie und dem Begriff des Staats in der Antike und des Staatsdenkens in der Neuzeit. So befassten sich Lehr- und Vortragsveranstaltungen des Reutlinger Vereins für Volksbildung  bereits 1919 mit Themen des Staates in der Antike, der Renaissance und der Neuzeit.
In Anlehnung an das Programm von damals sollen die einst vor konkretem historischem Hintergrund behandelten Themen erneut aufgegriffen werden. Die Erinnerungsarbeit wird an den Tag legen, dass in der gewandelten Welt des 21. Jahrhunderts und der allenthalben ein- und ausgreifenden Globalisierung mit ihren Zwängen sich die Grundfragen nach Aufbau und Grenzen des Staates von Neuem stellen und Aktualität behalten.
Inhalte:
- Staatsformen und Staatsdenken der Antike (Platon, Aristoteles, Cicero)
- Konstitution des profanen Staates: das Staatsdenken der Renaissance (Machiavelli, die Staatsutopien von Thomas Morus, Tommaso Campanella, Francis Bacon)
- Bändigung des Ungeheuers oder der Staat als Hort des Rechts und der Freiheit des Individuums (Thomas Hobbes, Montesquieu u. a.)


1 Abend, 09.04.2018
Montag, 18:30 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
Wolfgang Urban
Ph1918
Haus der Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen, Raum: 207, 2. OG

♿ barrierefreier Zugang
20,00



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